#100 Leben ist Rhythmus / Interview mit Dr. Rosina Sonnenschmidt
Shownotes
00:00 Intro 00:34 Einstieg ins Thema, Begrüßung 02:06 leiblicher Vater = Musik-Clown; Lächeln – Lachen; Gen: Perspektivenwechsel-Komik 04:56 zwei Väter: Stiefvater verehrt- Einbenennung; Prozess der Identität 07:03 Eltern – andere Partner: in Köln Künstler zum erheitern gesucht/nach dem Krieg – versch. Zonen; Stiefvater: Einbenennung; gefallenes Mädchen; starke Oma und Mutter 13:30 Musik studiert; Pantomimenausbildung gemacht bei Milan Sladek; Kefka-Theater 17:21 Bewegungskunst: Tanzsack plus Maske als Mittel zum Bewegen 22:07 Entschleunigung durch Isis Wings; Eleganz 23:48 Kurs: Bewegungskunst/1x im Jahr 24:56 Therapie-Beispiel: rote Nase bei Schlafstörungen 28:45 Lachen ist die beste Medizin; eigene Erfahrung machen 29:34 Musik-Gruppe: Erst die Freude, dann das Vergnügen. / Glaubenssätze umgedichtet; Bühnenstücke -zu zweit (Homepage) 32:41 Arthrose Ex:Teil 1 38:37 physiotherapeutische Arbeit-Rheumaklinik: Hand-Zoo; Musik; Rhythmus; Buch entstanden: Physiotherapeutische Gruppenbehandlung - mit Pfiff 40:15 Arthrose Ex:Teil 2 49:20 Hinweis auf zwei Video-Varianten Arthrose Ex 49:56 Wunderwerk Körper – Rhythmus: Zellen, Organe; Atmung; etc. 50:51 Mediale und Heiler Schulung; Ausbildung Homöopathie; italienischer Barock; Üben gesund zu werden; Ausbildungsinstitut gegründet; Potentiale meines Gegenübers wahrnehmen 55:55 LYÜ: Körperzellen wach klopfen 57:50 LYÜ: Hoho-Hahaha-Klatschen mit Stampfen kombinieren / Variante: mit zwei Gruppen 59:21 LYÜ: Klatschspiele: Text mit Hoho - Haha - ersetzen 59:54 LYÜ: Näschen-Öhrchen 01:00:41 LYÜ: Lach-Orchester 01:01:24 LYÜ: Lach-Chor 01:02:14 Atemübung: Dreieck-Atmung 01:02:52 Atemübung: Triangel-Atmung 01:03:14 Singen: jedes Lied auf Lalala 01:03:57 LYÜ: Spaßvogel - mit Fremdsprachen 01:05:06 LYÜ: Körper rhythmisch abklopfen 01:05:26 Paradoxie und Humor; 30-40 sec. kann der Mensch bei einem Gedanken bleiben – diese Zeit – kurze Paradoxe Intervention; Verwirrung stiften; raus aus der Fixierung 01:11:04 Erlösen des inneren Narren; Tafelrunde 01:11:50 Was bedeutet für dich ganz persönlich Lachen, Witz und Humor? 01:13:42 Botschaft von Rosina 01:14:25 zusammen Lachen; Danke, Verabschiedung 01:14:56 Autro
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00:00:03: Hoho, haha!
00:00:05: Herzlich willkommen bei meinem Podcast die Kraft des Lachens.
00:00:10: Infos,
00:00:11: Geschichten
00:00:12: und heitere Übungen zur Bewusstseinserweiterung und Bewusst- seins
00:00:19: Erheiterung.
00:00:21: Jeden ersten Mittwoch im Monat eine neue Folge.
00:00:33: Bühnenkunst, Heilkunst und Therapie mit clonesten Humor.
00:00:38: Da ist Dr.
00:00:38: Rosina Sonnenschmidt zu Hause, gewürzt für ihre Arbeit mit klauneskem Esprit und Elementen der Paradoxie.
00:00:45: ein bewegter Lebenslauf voll bunter Facetten mit dem Ergebnis viele Menschen zubewegen innerlich und äußerlich.
00:00:52: ich freue mich sehr dr.
00:00:54: Rosinna Sonnenschmidt in meinem Podcast die Kraft des Lachens begrüßen zu können.
00:00:59: liebe Rosiner herzlich willkommen in meinen podcast Die Kraft des lachen.
00:01:03: bitte stelle dich doch unseren HörerInnen vor.
00:01:05: ja erstmal danke für die Einladung Mach ich gerne.
00:01:08: Ich bin bald achtzig Jahre alt und habe eigentlich achtzig jahrelang immer mal wieder was zum Lachen gehabt, denn wie du gerade schon gesagt hast war mein Lebensweg so wie man im Buddhismus sagt der tausendfach gewundene Pfad ist immer geradeaus.
00:01:25: also das heißt es gab viele mehr andere viele verschiedene Berufsstationen und begleitet wurde dass eigentlich immer durch das Gehen was sich von meinem leiblichen Vater der beruflich Musikklauen war, geerbt habe.
00:01:40: Und das war für mich eigentlich auch der Leitfaden selbst wenn schwierige Situationen auftauchten beim Wechsel von einem Beruf in den anderen dass ich die Möglichkeit hatte die Perspektive zu wechseln und gleichzeitig auch mich selber in dieser Wandlungsphase zu sehen und sehr oft habe ich darüber gelächelt oder manchmal auch gelacht.
00:02:01: Ja wunderbar dieses Gen ist natürlich großartig.
00:02:05: Ja, den Vater als Musikklauen.
00:02:08: Wie stelle ich mir das vor?
00:02:09: Habt ihr zu Hause da auch rumgealbert?
00:02:11: oder wie hat sich das so abgespielt?
00:02:13: Nein
00:02:14: also Albanheit hat für mich überhaupt gar keine Bedeutung sondern in meinem eigenen Leben und auch bei meinen ganzen Klienten und Patienten erlebe ich ja die Steigerung vom Lächeln zum lachen.
00:02:28: Das lächeln ist für mich immer ein Zeichen von Ich habe was begriffen, ich hab etwas erkannt Und das Lachen ist noch mal eine Potenzierung höher, dass ich also die Komik meines Verhaltens beispielsweise von einer höheren Warte aus anschauen kann und kann darüber lachen.
00:02:46: Also Mensch wie hast du dich denn da jetzt wieder verbaselt und verhakt?
00:02:53: Also diesen Weg den kenne ich wirklich sehr gut.
00:02:55: aber Albanheit halte ich für überflüssig.
00:03:01: Ja, mit dem Wort beschäftige ich mich auch immer wieder und versuche ihm wieder ein neues Leben einzuhauen.
00:03:07: Weil ich denke eine gewisse Albanheit hat ja auch dieses Kindlichverspielte.
00:03:10: Und es hat ja so wie bei viele Begriffe die so zweideutig sind.
00:03:14: Man kann's ja mal so und so deuten.
00:03:16: Ich frage trotzdem nochmal mit deinem Vater.
00:03:18: Stell mir das so schön vor wenn man jemanden hat der dieses klauenhafte in deinen Alltag reingebracht hat sonst geht man als Kind in Zirkus oder hat vielleicht als Klinik-Klauen die Kontakt mit den Klauen gemacht.
00:03:30: Aber wie ist das, wenn man mit dem Vater groß wird?
00:03:32: Ja
00:03:33: mein Leiblichen Vater habe ich erst mit achtzehn Jahren kennengelernt und auch erfahren dass ich einen leiblichen Vater habe der als Musikklauen sowohl im Zirkust gearbeitet hat als auch in einer eigenen Show.
00:03:46: Und ich habe ihn auch live mit acht zehn Jahren zum ersten Mal auf der Bühne erlebt und ihnen dann auch als Privatmensch Wie das so ist bei sehr vielen Clowns, dass sie von Hause aus eher melancholiker sind.
00:03:59: Sehr ernsthafte Menschen aber die Gabe haben die Perspektive zu wechseln und ich denke das ist das was er mir an Genen wirklich mitgegeben hat.
00:04:08: also ich finde es schon auch sehr gut ernsthaftig zu sein hinter die Dinge zu schauen tiefgründig zu forschen aber gleichzeitig auch die Gabe zu haben.
00:04:17: jetzt gucke ich mir das alles mal von einer anderen Perspektiv an und kann sehr, sehr häufig darin eine Komik erkennen.
00:04:26: Das war auch sehr interessant als ich meinen Vater kennenlernte.
00:04:30: Fragte er mich im Künstlerzimmer als erstes an was glaubst du?
00:04:34: Glaubst du an etwas
00:04:35: Höheres?".
00:04:35: Und ich sagte ja auf jeden Fall!
00:04:37: Ich weiß dass ich geführt
00:04:39: werde.".
00:04:39: Und er sagte das freut mich sehr.
00:04:41: Was möchtest Du werden?
00:04:42: Da habe ich gesagt Musikerinnen.
00:04:44: Er sagt da wünsche ich dir alles Gute.
00:04:46: Da wusste ich noch gar nicht, dass das mein Vater ist.
00:04:49: Das hat mir meine Mutter anschließend dann in Anführungszeichen gebeichtet und ich war vollkommen sprachlos.
00:04:55: Also, ich habe zwei Väter.
00:04:57: meinen Stiefvater verehre ich sehr denn er hat mich ein benannt.
00:05:02: von ihm hab ich den schönen Nachnamen Sonnen Schmidt Und das fand ich einfach toll dass er eine Frau mit einem unegeligen Kind geheiratet hat und gab mir wirklich einen sehr solides und gutes Zuhause.
00:05:15: Gleichwohl habe ich gemerkt, in mir sind Charaktereigenschaften und Verhaltensweisen die passen überhaupt nicht zu der Familie, in der ich groß geworden bin.
00:05:24: Und das hat sich erst geklärt als ich dann meinen leiblichen Vater kennenlernte und auch schätzen lernte ja und dadurch auch meine Geschwister meiner Halbgeschwister auf der väterlichen Seite Und die waren alle überhaupt nicht so bühnenaffin, sondern das war alles in mir gepachtet sozusagen.
00:05:45: In mir angelegt.
00:05:47: Dann klärten sich also viele Dinge auf der väterlichen Seite wie auch bei mir auf der mütterlichen seite und es ist ein sehr ernsthafter Prozess seine Identität zu finden als Kind dass unehrlich geboren ist und dann plötzlich zwei Familien zur Verfügung hat.
00:06:04: Also ich denke, dafür braucht man schon auch ganz schön viel Zeit, um da wirklich seine Wurzeln zu finden.
00:06:12: Ja, ganz wichtig!
00:06:14: Auch nochmal wichtig zu sehen, dass man den Kindern die Chance gibt, die Elternteile kennenzulernen und es ihnen nicht vorzuenthalten.
00:06:23: Unbedingt.
00:06:24: Das habe ich dann in der Praxis sehr häufig gesehen.
00:06:27: Kinder, die in einer Familie groß wären, die das Gefühl haben, irgendwie bin ich anders, ich gehöre da nicht hin haben den Drang, ihre Eltern zu finden oder einen Elternteil zu finden.
00:06:39: Und selbst wenn dieses Elterenteil nicht mehr leben sollte ist es trotzdem für diesen Menschen wichtig einfach zu wissen wer ist mein Vater?
00:06:47: Wer ist meine Mutter?
00:06:49: Genau, selbst dann und da kann man ja über diesen Menschen noch was in Erfahrung bringen.
00:06:53: So wie
00:06:53: es ist.
00:06:54: Manche sagen ja ich will meinen Kind schützen und soll dich.
00:06:57: die alte Familie kennenlernen zeigt ja nochmal wie wichtig es ist wirklich so Wissen
00:07:02: Ja.
00:07:03: Ja, spannend!
00:07:04: Ja ich habe irgendwo gelesen... Warte mal, ich sage es mal so, dein Vater liebte deine Mutter und umgekehrt und geheiratet haben sie andere Partner.
00:07:11: Das fand ich so drollig, das muss ich dich unbedingt fragen Was steckt denn dahinter?
00:07:16: Also es war ja Nachkriegszeit Und in Köln hatte der WDR Der mühsam eigentlich wieder funktionsfähig war Ausgeschrieben vielmehr ausgerufen über den Rundfunk.
00:07:30: Wir suchen Künstler die in der Lage sind, die Menschen wieder zu erheitern zum Lachen zu bringen.
00:07:37: Und deshalb war mein Vater – der ja eben aus dem Krieg auch kam – sich in die Reihe der Künstler zu stellen, die also in Köln.
00:07:46: mitten aufm Neumarkt wurde ein Riesenpodium aufgebaut und drumherum standen also die Bürger, die halb verhungerten ausgebombten Bürger.
00:07:55: Damals hat jemand vom Rundfunk die Initiative ergriffen und gesagt so Hier ist die Bühne, jeder Künstler geht jetzt auf die Büne und zeigt mal was er so kann.
00:08:06: Mein Vater ging auf die bühne erzählte mir das auch hatte sich also aus einer Konservendose und Holzstück ein paar Seiten ein Instrument gebaut Musik auf einer Konservendosengeige, wenn man so will.
00:08:23: Und ja es ist eine ganze Art war so dass man einfach lachen musste.
00:08:27: er hatte ja noch nicht mal ne rote Nase sondern so wie er zur Lumpdarstand mit seiner komischen Bleige fanden die Leute das so lustig was er dazu gesungen hat ,dass er engagiert wurde.
00:08:38: Das heißt er war in Köln.
00:08:40: meine ganze Familie kommt ja aus Kölnen und er tingelte also durch den ganzen Ruinen.
00:08:46: Und dabei traf er zufälligerweise auch den Rest meiner mütterlichen Seiz-Familie und somit auch meine achtzehnjährige Mutter.
00:08:55: Die beiden haben sich gesehen und sofort ineinander verliebt, na ja...und dann war das also eine Nacht die die beiden dann auch zusammen verbrachten und ich hatte offensichtlich Lust mich in diese komische Familie hineinzuinkarnieren und so ist sozusagen das Entstanden des diese beiden wirklich eine Seelenverwandtschaft hatten.
00:09:16: Aber man muss dazu wissen, Köln war in der amerikanischen Zone und mein Vater im Saarland in der französischen Besatzungszone Und es war sehr schwer also viel schwieriger da von einer Zone zu anderen zu wechseln als wenn man mit dem Flugzeug weiß ich nach Honolulu geflogen wäre.
00:09:35: Also man muss einfach die Nachkriegszeit um forty-fünfzig, sechsundvierzig verstehen.
00:09:40: Warum auch solche Beziehungen dann völlig auseinander getrifftet sind?
00:09:44: Ja
00:09:44: interessant.
00:09:45: Ja spannend!
00:09:46: Das ist einem ja alles gar nicht so klar was da alles in der Rolle spielt.
00:09:50: Eben und mein Stiefvater... Der war ein junger Mann und hat meine Mutter kennengelernt, hat sich verliebt.
00:09:59: Und sie hat dann gebeichtet ich habe aber schon einen Kind und er sagte Dann ist das auch mein Kind?
00:10:05: Ich meine was für eine Größe gehört dazu dass ein achtzehnjähriger junger mann der noch nicht volljährig ist sagt Lieb dich so sehr möchte ich auch gerne Kinder mit ihr haben.
00:10:15: Aber ich nehme dein kind selbstverständlich an und so wurde ich ein benannt.
00:10:20: Man hat damals nach dem Krieg Nicht so schnell adoptiert, sondern ein benannt.
00:10:25: Das heißt also ich bekam seinen Namen.
00:10:27: Meine Mutter hieß dann eben auch Barbara Sonnenschmitt und ich hatte dann den Namen Rosina Sonnenschmitt.
00:10:34: damit war eine Legalität erreicht die natürlich vieles einfacher gemacht
00:10:39: hat.".
00:10:39: Das heißt man brauchte nur den Namen zu ändern?
00:10:42: Ja Gut
00:10:43: und so einen schönen Namen, das ist schon toll.
00:10:45: Das passt ja also zu deinem Vornamen.
00:10:47: auch noch super richtig guter Gewinn!
00:10:49: Also nicht nur der Name sondern auch was du im Grad erzählt hast, dass es wirklich Größe wie du schon sagst mit dem Alter aber auch in der Zeit.
00:10:55: Na das war ja in derzeit ja noch ganz anders ein unehrliches Kind zu haben und dann diese Mutter mit dem Kind zu akzeptieren.
00:11:02: Also das ist schön richtig großartig.
00:11:05: Ja, vor allen Dingen... Man muss ja bedenken, dass ein uneeliges Kind bedeutete, dass die Frau ein sogenanntes gefallenes Mädchen ist.
00:11:15: Nicht eine gefallene Frau sondern ein gefallenen Mädchen!
00:11:19: Diese Deklassierung war furchtbar für die Frauen, die eben ein unehelisches Kind hatten.
00:11:25: Das bedeutet auch, dass sie ausgestoßen wurden aus einem Familiensystem sowie meine Mutter auch und es bedeuterte also sehr viel Charakterstärke, die sie zweifellos hatte Um sich davon auch zu befreien und einfach zu sagen, ich gehe meinen Weg.
00:11:39: Ich treibe das Kind nicht ab.
00:11:41: Dafür bin ich meiner Mutter außerordentlich dankbar gewesen.
00:11:44: Denn um sie herum waren viele so genannte gefallene Mädchen die dann an irgendeinem Hinterhof nicht nur das Kind sondern auch das Leben verloren haben.
00:11:54: Also da bin ich meine Mutter auch sehr dankbar dass sie sagte ne das ist ein Kind der Liebe.
00:11:58: das will ich auch behalten.
00:12:00: Ja großartig!
00:12:02: Die Engelmacherinnen hatten da einiges zu tun?
00:12:05: Und das ist ja wirklich ein Thema, das krieg ich ganzer Haut.
00:12:08: Und die Oma hat deine Mutter... Also die wurde aus der Familie ausgeschlossen?
00:12:12: Ja meine Großmutter hat dann ihren Mann verlassen weil er eine Freundin hatte und sie hat ja zwölf Kinder geboren und dann war dem Krieg schon mal acht gefallen.
00:12:21: Dann hatten sie noch vier und es mit den Kindern einfach in eine Ruine gezogen Mit Samt meiner Mutter und dann eben dem kommenden Kind.
00:12:29: also meine Großmother war toll dass sie hinter meiner Mutter stand.
00:12:34: aber Irmann, also mein Opa hat meine Mutter verstoßen.
00:12:38: Also der Vater meiner Mutter war das, der dann gesagt hat du bist ein gefallenes Mädchen ich will dich nicht mehr im Haus haben.
00:12:44: und meine Oma dann gesagt, naja wie ist das denn mit dir?
00:12:48: Du hast eine Freundin, machst einen schönen Jux und ich soll jetzt hier das akzeptieren.
00:12:55: Das geht ja nicht!
00:12:56: Also meine Omas hat seinen Wahnsinn in Humor und hat dann gesagt dann gehe ich halt.
00:13:00: Was das bedeutete, eine Frau mit vier Kindern gehen dann in irgendeine Ruine verlassen.
00:13:06: Also den Rest des Hauses der noch überlebt hatte also ihre Zustände.
00:13:11: Ja aber auch große Stärke ne?
00:13:13: Also auch dass in einer Zeit wo eine Frau den Mann verlässt... Das war damals ja überhaupt undenkbar!
00:13:19: Undenkbar.
00:13:20: Also die hat ja wirklich dann doppeltes geleistet.
00:13:23: Also echt super bis in ner starken Familie groß geworden.
00:13:27: Absolut absolut.
00:13:28: Aber ehrlich Ja, nochmal zurück zu der Musik.
00:13:32: Was ist ja das Gehen?
00:13:33: Geerb.
00:13:33: nicht nur dass du diese Clowness-Geperspektiven wechseln.
00:13:37: Funktionen so gut für dich mitnehmen konntest, sondern du hast auch selber dann Musik gemacht!
00:13:42: Gesungen, Trompete gespielt – ich weiß nicht was noch alles.
00:13:45: Erzähl doch bitte mal.
00:13:46: Ich hab da Musik studiert aber mich hat gleichzeitig immer das Theaterspielen interessiert Und deshalb habe ich bei dem wunderbaren Pantomimen Milan Sladek in Köln eine Ausbildung gemacht.
00:13:59: Bei ihm war also das Koexistent einerseits der Clown mit der roten Nase und auf der anderen Seite, der Pantomime, der in der Lage ist ohne Worte menschliches Verhalten so plastisch darzustellen dass der Zuschauer die Geschichte oder die Handlung versteht.
00:14:19: Das war parallel.
00:14:20: Also ich habe sowohl Musik studiert, auch abgeschlossen.
00:14:23: Aber da war ich gerade erst mal zwanzig Jahre.
00:14:26: Ich war noch nicht volljährig.
00:14:28: Da war ich mit dem Musikstudium schon fertig und hab dann insgesamt noch fünf Jahre neben dem nächsten Studium bei Milan Sladek im Kefka Theater das in Köln eröffnet wurde.
00:14:40: Das war das erste Phantomimen Theater in Kologne bzw überhaupt in Deutschland Und in diesem Pantomimtheater habe ich eigentlich unwahrscheinlich viel gelernt, nicht nur über die Pantomime sondern auch das Klauenwesen.
00:14:55: Das war toll wie Milan Sladek das vermittelt hat und er hat uns also als Schüler zum Bahnhof geschickt.
00:15:01: Wir sollten die Leute beobachten was machen sie da?
00:15:04: Koffer schleppen, Bahnsteigkarte lösen oder oder.
00:15:07: und dann mussten wir zurück ins Theater.
00:15:10: Wir mussten auf die Bühne dann und jeder musste pantomimisch darstellen, was er am Bahnhof erlebt hat.
00:15:16: Und dabei war ganz wichtig, dass er grundsätzlich erst mal nicht gelacht hat!
00:15:22: Wenn das aber so komisch war, was wir auf der Bühnen machten... ...und er das Gesicht verzog zum Lachen, da wussten wir, das war richtig gut!
00:15:32: Eine ganz tolle Schulung für mich Die Lebensschulung pur, denn ich habe dadurch unwahrscheinlich viel Menschenkenntnis erworben und eine unglaublich gute Beobachtungsgabe.
00:15:43: Das verdankt mich alles, Milan Stradek!
00:15:46: Ja genau die Beobuchtungsgaber auch, ne?
00:15:49: Und eben auch was da ja bei einer Rolle spielt... Ich hab ihn auch mal auf der Bühne erlebt und er ist großartig.
00:15:55: Und ich habe eben sofort gedacht als du so beschrieben hast wie er ist, dann habe ich gesagt, man fühlt es.
00:16:00: Man sieht nicht nur was er macht, man FÜLT es Und da kriege ich richtig feuchte Augen, weil ich finde das ist eine unglaubliche Eigenschaft sich so zu bewegen.
00:16:09: Alles da so reinzugeben dass du auch wenn Du die Worte und die Erklärung dazu nicht hast es trotzdem ganz klar hast.
00:16:16: So mit all Deinen Sinn!
00:16:17: Ja ein ganz großartiger Lehrer und er wollte ja unbedingt mich am Kevka Theater behalten aber dann spielte irgendeine andere Lebenswinn nun eine Rolle sodass ich also nach Süddeutschland gegangen bin in den Neunzebten Und ich dann gesagt habe, aber weißt du Milan?
00:16:33: Ich werde mit Sicherheit das was sich bei dir gelernt habt auch weiter pflegen.
00:16:38: Also von daher war das zwar eine räumliche Trennung Aber als ich ihm dann später erzählt hab was ich alles in Bewegungskunst Was ich also mit den Leuten er arbeite da war wirklich sehr glücklich dass seine Schülerin die eben mittlerweile auch alt geworden ist dieses wunderbare Erbe weiter gepflegt hat Denn er war ja wirklich nicht nur damals ein Verfechter vom nicht weißen Clown, sondern vom dummen August beispielsweise oder eben auch von einer anderen Sorte Clown der mit überlebensgroßen Puppen spielen kann und so weiter.
00:17:12: Du hast es ja gesehen!
00:17:13: Also das war eine Rundumausbildung die mir später sehr dienlich war für die therapeutische Arbeit.
00:17:21: Ja du hast dir Bewegungskunst ja schon eben erwähnt?
00:17:24: Du hast das ja ausgefallen.
00:17:26: Erzähl doch mal bitte darüber, weil das ist ja wirklich eine tolle Sache, die du da weiterentwickelt hast.
00:17:31: Also das erste was mich genervt hat muss ich sagen... Was mich endlos genervt hatte waren die Aussagen von Patienten Ich kann mich nicht mehr bewegen!
00:17:41: Ich habe Räume, ich hab Atrose.. Ich kann sich nicht mehr bewegen.
00:17:44: Das ging mir so auf den Keks, dass ich gedacht habe also jetzt lässt sie dir mal etwas einfahren.
00:17:48: Was fehlt diesen Menschen?
00:17:49: Es fehlt in der Rhythmus.
00:17:51: Aber Wenn jemand älter ist oder unförmig geworden ist, vielleicht auch durch die Krankheit, durch Bewegungsarmut will dieser Mensch einfach nicht beurteilt werden.
00:18:03: Das muss man einfach ganz klar sehen.
00:18:05: wir haben sagen wir mal sehr bald keine Ballettfigur mehr und dann haben wir hier ein Bäuchlein und an Fettpolster oder sonst was und schämen uns eigentlich unserer äußeren Figur.
00:18:18: Das war mir klar.
00:18:19: Also san' ich darauf, wie kann ich diese Menschen die also sich nicht mehr bewegen wollen?
00:18:25: Die auch sagen, ich bin autänzrisch nicht begabt und... Wie kann ich sie so anonymisieren dass Sie sich gehen lassen im positiven Sinne das sie sich der Musik hingeben aber gleichzeitig von außen nicht erkannt werden?
00:18:40: Das ist mir gelungen indem ich den Tanz sack als allererstes favorisiert habe.
00:18:46: Den gab es schon im Neonlicht Theater, im Schwarzlicht Theater aber man ging in den Tanzhack rein konnte nicht sehen hinten war der Verschluss und dann hat man im Neonsicht einfach bizarre Bewegungen gemacht.
00:18:58: Dann hab ich den Tanzhak rum gedreht dass die Öffnung vorne ist und so dass der Mensch also sich im Raum bewegen kann, aber dazu habe ich dann in Venedig eine ganze Menge Masken herstellen lassen mit den verschiedensten Ausdrucksformen des Gesichts.
00:19:15: Und hab den Leuten im Tanzack diese Maske aufgesetzt.
00:19:20: Jetzt muss man da zu wissen... Der Tanzack ist aus Badestoff und Badestof ist dehnbar!
00:19:26: Also das ist ein extrem elastischer Stoff.
00:19:29: Interessant war jetzt, dass ich die Patienten immer erst gefragt habe.
00:19:34: Zeigen Sie mal wie sie die Arme und Beine bewegen können?
00:19:37: Und dann haben sie Arm- und Beinen so ein bisschen Schulterhöhe etwa gehoben und sagen oh jetzt tut es aber weh das geht nicht weiter!
00:19:44: Dann sage ich so Jetzt gehen sie in den Tanzhack rein und unfassbar.
00:19:49: Dann kommen Bewegungen.
00:19:50: Die Arme werden hochgestreckt zur Seite gestreckt total simultan also beide arme Wunderbar ausgestreckt oder nach oben gestreckt.
00:19:59: Die Hüfte kann sich bewegen, da ich gesagt habe gut also wieder aus dem Tanzsack raus und wieder die Arme bewegen.
00:20:05: Oh geht nur bis hierhin!
00:20:07: Geht nicht wieder in den Tanzsäck rein.
00:20:09: Also hin und her bis die Patienten Begriffen haben.
00:20:12: Ich hab einen Glaubenssatz.
00:20:14: Ich kann mich im Tanzsag wo ich wo mich keiner sieht, kann ich komischerweise Arme und meine Hüft und meine Gelenke bewegen und außerhalb Geht das nicht?
00:20:25: Also, das war ein ganz wichtiger Erkenntnisprozess für die Bewegungslosen und Bewegungsverarmten zu sehen.
00:20:34: Diese Bewegnungslosigkeit hat viel mit meinem Glaubenssatz zu tun!
00:20:38: Ich bin zu dick, ich bin zu alt... ...ich bin so blöd, ich Bin nicht begabt fürs Tanzen usw.
00:20:43: Das war die wichtigste Erkenntnis, denn alle bewegen sich im Tanzakt der Musik entsprechend unglaublich elegant.
00:20:51: Dann habe ich die Easy Swings noch aktiviert.
00:20:55: Bleib nochmal bitte bei dem Tanzsack, ich wollte dich gerne bitten den auch genauer zu beschreiben weil wer den nicht kennt der kann sich den vielleicht noch nicht so ganz vorstellen.
00:21:04: also der Mensch ist ja komplett in dem Tanz.
00:21:06: sack drinne.
00:21:06: Ja der Tanz Sack ist eins vierzig breit.
00:21:09: den falte ich vorne zusammen.
00:21:11: dann haben wir ungefähr siebzig zwanzig Zentimeter Breite.
00:21:15: und die Länge Das kommt einfach auch drauf an, wie groß jemand ist.
00:21:19: Da ist vielleicht einst Achtzig Länge und oben guckt der Kopf raus.
00:21:24: Und die Hände gehen in die oberen zwei Ecken von dem Tanzsack und die beiden Füße gehen in den unteren Ecken vom Tanzsach.
00:21:33: Also das heißt, der Länge nach müssen wir uns das vorstellen.
00:21:37: Und der Blick ist nach draußen?
00:21:39: Ja!
00:21:39: Der Blick ist draußen und draußen ist der Kopf.
00:21:42: Der ist nicht im Tanzsatz, er ist außerhalb durch eine Maske anonymisiert.
00:21:48: Das Gesicht kann man nicht erkennen.
00:21:50: Genau, das ist der Unterschied zu dem was Zufall von dem Schwarzen Theater gesagt hat.
00:21:54: Da wäre da Kopf noch drin gewesen.
00:21:56: Das ist die Anonymisierung dann durch die Maske, dass man sich da auch nochmal ein bisschen verstecken kann.
00:22:02: Vielen Dank nochmal für die Erklärung!
00:22:04: Ja jetzt kannst du weiter erzählen.
00:22:07: Es war mir wichtig in unserer digitalen Zeit, wo alles schneller wird.
00:22:12: In der Therapie habe ich gesehen, dass alles schneller und dadurch unrhythmischer ist und viel mehr geht in die Starre.
00:22:18: Also müssen wir wieder in die Langsamkeit.
00:22:21: Aber ich kann niemandem bitten so wie wir bei Milan Sladek gelernt haben sich langsam zu bewegen das einfach übungsmäßig zu tun.
00:22:29: Also habe ich mir wieder etwas einfallen lassen.
00:22:32: es gibt Easy Swings.
00:22:33: Das ist also ein plässierter Organzerstoff der einen Halbkreis bildet, wenn man den ausweitet und er hat Stöcke da drin so dass man seine Arme nochmal um achtzig Zentimeter verlängert.
00:22:46: Das heißt man wird unwahrscheinlich groß und weit und diese Easy Swings kann man nur langsam bewegen.
00:22:54: das war wieder der nächste Schritt.
00:22:56: also Menschen wieder in die Eleganz weil dieser Stoff Der schwingt natürlich auch langsam, ich weiß jetzt nicht wie viele Meter Stoff da drin verarbeitet sind.
00:23:05: Aber auf jeden Fall man hat einen Halbkreis wenn man die Arme ausstreckt von dicht plässiertem Stoff und dann kann man die arme nach oben nehmen und dann sieht man also dass man fast ein ganzen Kreis bilden kann.
00:23:18: für mich war wichtig in die Eleganz zu kommen.
00:23:21: Also langsame Bewegungen mit entsprechender Musik zu machen.
00:23:25: Das Stichwort war Ästhetik und Eleganz.
00:23:28: Und das wurde unwahrscheinlich gerne angenommen, also wieder in die Langsamkeit zu kommen sich der Musik hinzugeben und egal wie man sich bewegt alles sieht dann mit den Isis Wings und einer Maske unwahrscheinlich schön aus.
00:23:45: Hört sich gut an würde ich direkt gleich ausprobieren wollen.
00:23:48: Ja
00:23:49: ja!
00:23:49: Ich mache immer einmal im Jahr Den Kurs Bewegungskunst, das hattest du ja schon erwähnt.
00:23:54: Und da kommen also sowohl Patienten als auch Therapeuten als auch Menschen die einfach sagen, ich möchte gerne wieder in die gleichmäßige Bewegung kommen.
00:24:06: Das bedeutet für mich dass die rechte und linke Seite gleichermaßen sich rhythmisch bewegen können, dass ich mich nach vorne und nach hinten in alle Richtungen bewegen kann.
00:24:16: Dass alle meine Gelenke funktionieren – das sehe ich jetzt schon seit zwanzig Jahren – dass das unwahrscheinlich viel bewirkt.
00:24:24: Aber das ist nur das eine, das andere sind dann eben Humorübungen die den Menschen dazu verhelfen also mit der roten Nase ganz einfache Humor-Übungen um wieder zu lernen Ja, sich selber einfach mal als Karikatur auch zu erleben.
00:24:42: Ja ganz wichtig!
00:24:43: Ganz, ganz wichtig eine der wichtigsten Übungen überhaupt.
00:24:46: Das heißt in dem Kurs wird auch sehr viel gelacht denn wenn die Leute sich gegenüber stehen und spielen also irgendein Thema und sehen sich mit der roten Nase toll.
00:24:56: Also ich möchte eine Geschichte erzählen, die ich therapeutisch einsetze.
00:25:00: Ich habe ja durch die Digitalisierung ganz viele Menschen, die Schlafstörungen haben Und die Schlafstörung behandle ich nicht mit Medikamenten sowieso nicht, aber noch nicht mal mit Homöopathie.
00:25:10: Sondern mit der roten Nase.
00:25:12: das heißt also für fünfzig Cent löse ich das Schlafprobleme.
00:25:16: Also Patientin beispielsweise wacht immer zwischen drei und vier oder irgendwie so in dem Dreh auf hat auf dem Nachtkonsölchen eine Taschenlampe und eine rote Nase.
00:25:27: Die Person wacht auf was weiß ich.
00:25:29: halb vier vier Uhr Setzt sich die rote Nase auf, nimmt die Taschenlampe und geht ins Badezimmer.
00:25:35: Jetzt wohlgemerkt dreieinhalbvier im Nachthemd mit der Taschen Lampe ins Badesimmer Mit der roten Nase.
00:25:45: Die Frau guckt oder der Mann guckt in den Spiegel und muss einfach lachen.
00:25:50: Wie sehe ich aus?
00:25:51: um halb vier nachts Halbverschlafen mit roter Nase.
00:25:56: Das bedeutet Rein physiologisch, durch dieses Glucksen oder Kichern oder Lachen bewegt sich das Zwerchfeld.
00:26:04: Denn Schlaflosigkeit bedeutet ja, dass zwerchelt bewegt sich nicht!
00:26:07: Weil von drei bis fünf die Lungenzeit ist und wir da normalerweise im Schlaf unbemerkt besonders viel ausatmen Kondioxid- und Kohlensäure.
00:26:18: Also während der Lungenzeiten aufzuwachen heißt, dass Zwerfell bewegt es sich nicht gut genug.
00:26:23: so durch diesen kleinen Kicher Effekt oder Lacheffekt geht die Person wieder ins Schlafzimmer, legt die Nase ab und macht den Taschenlampe aus, legts sich ins Bett und schläft wieder ein.
00:26:35: Ja es ist toll!
00:26:36: Ich musste mich gerade beherrscht, dass ich dich laut reingelacht habe weil das ist ja dann wirklich gespensterstunden.
00:26:42: Alle
00:26:42: meine Kollegen hüllen das und sagen erstmal ja is ja lustig sag mach das mal um halb vier oder vier Uhr.
00:26:49: Das ist eine völlig andere Situation.
00:26:51: Und jeder sagt also das ist so komisch.
00:26:54: Eine Patientin hat erzählt, sie steht da vor dem Spiegel und auf einmal taucht das Gesicht ihres Mannes in den Spiegeln.
00:27:02: Der guckt sich an und sagt was machst du denn hier?
00:27:05: Und die Erschlaftung sagt also ich mache meine Übung.
00:27:08: und er sagt Was machst Du jetzt hier?
00:27:10: Ja ich mach jetzt hier meine Übungen damit mein Zwerchfeld sich wieder bewegt.
00:27:14: und der Mann sagt Sag mal was ist das denn.
00:27:16: ja Also meine Therapeutin hat mir das aufgetragen.
00:27:19: Da fährst du eine rote Nase.
00:27:22: Hast du noch eine rote Nase?
00:27:24: Ja, kurze, auch ne rote Lase.
00:27:26: Jetzt stehen die zwei, jede Paar, halb vier vorm Spiegel im Badezimmer, lachen sich halbtot wie blöd die aussehen und gehen beide wieder ins Bett und schlafen nochmal ein.
00:27:38: Also ich könnte Geschichten noch nöcher schreiben von Patienten, die auf der Art und Weise ihre Schlafstörung beruhen haben weil sie schlaffen ein.
00:27:47: Wenn Sie aufwachen, denken die, jetzt muss ich ein ins Badezimmer.
00:27:50: Wie sehe ich da aus?
00:27:51: Dann brauchen sie schon gar nicht mehr hingehen nach einer Weile.
00:27:55: So reguliert sich das, dass Sie also über die Lungenzeit dann hinwegkommen und sagen wir mal wenigstens bis sechs oder sieben Uhr schlafen.
00:28:03: Herrlich, herrlich!
00:28:05: Funktioniert das denn auch zu einer anderen Zeit wenn jemand um fünf Wache wird oder so?
00:28:09: Ja klar!
00:28:09: Ich habe jetzt bewusst mal die Lungezeit genommen.
00:28:11: Es gibt ja Leute, die um zwei Uhr zur Leberhochzeit aufwachsen.
00:28:15: selbe.
00:28:15: Alles mit roter Nase, wenn ihr vorstellt so im Nachthemd mit der brennenden Kerze nase aufgehst du ins Badezimmer alleine diese Vorstellung ist schon so irre.
00:28:26: aber statt brenner Kerze nehmen wir dann eine Taschenlampe
00:28:30: Habe ich gleich das Bild von dem armen Poeten vor mir, der da im Bett liegt und am Regenschirm.
00:28:36: Ach herrlich!
00:28:36: Das ist eine tolle Idee.
00:28:37: Das werde ich sehr gerne weitergeben und dann mal gucken was sich da so für Rückmeldung kriege.
00:28:42: Großartige Idee
00:28:43: ohne
00:28:44: Medikamente.
00:28:45: Super!
00:28:46: Lachen ist die beste Medizin ne?
00:28:48: Ja
00:28:48: lachen is in der Tat die beste medizin.
00:28:50: wenn nicht aber mit den Leuten einfach lachen würde ja dann würden sie sich ausgelacht empfinden.
00:28:57: Darum warte ich einfach, bis Sie selber eine Erfahrung machen.
00:29:01: Denn das steht ja auf dem Behandlungsplan.
00:29:03: Sie kaufen sich also ne rote Nase, ne Schaumstoffnase, fünfzig Zent.
00:29:07: Sie können auch gleich mehrere bestellen für den Fall dass.
00:29:10: und dann machen sie das Ja?
00:29:12: Und wenn die das dann gemacht haben, kriege ich sofort... Das sieht vielleicht irre aus!
00:29:17: Wie sehe ich das?
00:29:18: Um drei oder vier oder halb oder fünf?
00:29:21: wie sehe ich da aus?
00:29:22: Also das ist eine solche Komik Und das besitzt genau, dass was eben fehlt die Bewegung des Zwerchfelds.
00:29:30: Guter Trick!
00:29:33: Ich
00:29:33: habe noch eine andere Frage und zwar ich weiß nicht ob du diese Gruppe immer noch hast oder ob dir mal bestanden hat Merlino Pitt und Pott der Magier und seine Clowns.
00:29:43: da habt ihr zu dritt Musik gemacht und dann stand da wo ich es gelesen hab die Idee habt ihr verwirklicht erst die Freude dann das Vergnügen.
00:29:51: Das hat mir gut gefallen.
00:29:53: Sonst heißt er immer erst die Arbeit dann das Vergnügen, ihr habt da gesagt erst die Freude dann das vergnügen!
00:29:59: Was hattest du damit auf sich?
00:30:01: Also als Nachkriegskind hatten wir Poesiealben und da standen immer diese schrecklichen Setze drin.
00:30:08: Müßiggang ist aller Laster anfangen, erst die Arbeiten das Verknügen, wer rastet der rostet usw.. Und es hat mich also im Rahmen dieses Kurses Bewegungskunst auch dazu animiert und auch in der Therapie, dass wir uns eigentlich nur durch Arbeiten arbeiten, Arbeiten definieren.
00:30:27: Das erzeugt eine ganze Menge mangelnden Lebensrhythmus und zu viel Ernsthaftigkeit und zuviel materielles Bewusstsein.
00:30:36: Also habe ich diese Sätze alle umgewandelt?
00:30:39: Müßiggang ist aller Heilungenfang!
00:30:41: Wer rastet ist klug Erst die Freude dann das Vergnügen.
00:30:45: und meine ganzen Kollegen, ich will dir ja auch Ärzte und Heilpraktiker aus.
00:30:49: Die sagen, dass ist also eine Erlösung von diesen prägenden Sätzen in unserer Nachkriegserziehung.
00:30:56: Das hatte aus der Sicht unserer Eltern durchaus seinen Sinn.
00:31:00: aber die Eltern haben nicht mitgekriegt, dass nach zwanzig Jahren einfach was Schluss mit diesem Denken ist und haben eigentlich die Friedenszeit, die ja wieder einen beweglichen Lebensrhythmus eigentlich bieten sollte gar nicht mehr so richtig gespeichert und haben uns deshalb so geprägt.
00:31:17: Und das ist so typisch für die Nachkriegsgenerationen, auch deren Kinder-Generation.
00:31:23: bis in unsere Zeit hinein ist es immer ein großes Thema.
00:31:26: Arbeiten ja aber was machst du in der Mußezeit?
00:31:29: Also mir liegt sehr viel daran dass jeder einen kreativen schöpferischen Selbstausdruck pflegt.
00:31:38: Verdienstvollen, fleißigen Arbeit die wir ja nun auch repräsentieren in Deutschland oder im deutschsprachigen Raum.
00:31:44: Das muss man einfach wertschätzen.
00:31:46: aber nur arbeiten das geht gar nicht.
00:31:50: und dann habt ihr so eine Musikgruppe gehabt.
00:31:52: Ja, die hatten wir auch lange und die sind eigene Wege dann gegangen.
00:31:56: Also der Zauberer und auch meine Kollegin hat nichts mit Trennung durch Streit zu tun sondern jeder guckt einfach was er im Alter macht.
00:32:05: Und ich habe dann eben einfach die Bewegungskunst diesen Kurs den nicht jährlich mache Dann einfach auch alleine bestritten.
00:32:12: Wobei ich sagen muss Ich hab eine ganz tolle Partnerin Mit der ich also immer wieder Bühnen Stücke tanze.
00:32:19: Da gibt es also auch bei uns auf der Homepage einen Button für YouTube, wo man das sehen kann was wir so für Sachen selber gestalten.
00:32:28: Also das bleibt ja.
00:32:29: ich bin immer ganz gerne noch auf der Bühne und habe da immer wieder Möglichkeit mit anderen etwas zusammen zu machen.
00:32:36: Ja super du bist und bleibst in Bewegung!
00:32:38: Das ist einfach wunderbar.
00:32:40: Dazu möchte ich dich auch unbedingt zu dem Arthrose X einladen was zu erzählen.
00:32:45: Wir haben uns ja auf dem Lachjugerkongress in Hornbad Meinberg kennengelernt, wo du den Arthrosex unter anderem vorgestellt hast.
00:32:51: Und der ist ja bei den Lachjogis so was von angekommen, dass die Susanne von der Stuttgarter Lachschule, die Susannne Klaus hat das dann in ihrem Morgenlachen integriert also seit Jahren, das sind jetzt schon sechs Jahre, ist ein Teil deiner Arthosexfolge da Bestandteil von der Abfolge des Morgennachens.
00:33:08: und da wollte ich dich doch bitten zu erzählen wie bist Du auf die Idee von diesen Arthousextanz gekommen?
00:33:15: Ja, wie ich schon sagte hat mich das eine Weile einfach wirklich genervt von den Patienten immer zu hören was sie alles nicht bewegungsmäßig können und so weiter.
00:33:24: Aber der Weg zur der flotten Musik egal also welcher Art um Arthrose externen zu üben hat den Hintergrund dass mir klar geworden ist wir hängen die Gelenke zusammen Und das wichtigste is in der Tat auf dieser Erde ausgezeichnet sind, als Homo sapiens mit einer unglaublichen Fähigkeit die Finger und die Hände zu bewegen.
00:33:50: Und dadurch dass die Händen eine Wiederholung des gesamten Organismus zeigen – eine sogenannte Summatotopie also eine Selbstwiederholung das ganzen Körpers.
00:34:00: was wir auch an der Fußsohle haben ist ganz klar, dass ich über die Hende sehr viel im Körper bewegen kann.
00:34:08: wenn jetzt jemand Rheuma oder Arthrose hat, die Hüftarthrose oder Kniearthrose.
00:34:13: Da kann er diese großen Gelenke überhaupt noch gar nicht bewegen.
00:34:17: Meine Erfahrung ist aber da ich mich einfach damit auch jetzt rein physiologisch befasse, dass über die Handbewegung, Schulterbewegungen und Armbewegungs auch die grossen Gelenken mit bedacht werden, also unmerklich auch wieder sich rhythmisch bewegen können.
00:34:35: Und der Effekt ist, dass damit auch zum Beispiel Knorpel wieder aufgebaut wird.
00:34:40: Denn der Knorpeln ist ja eigentlich sowas Schwammartiges kann sich aufbauen, kann sich abbauen und kann sich verhärten und dann hat man beispielsweise auch Bandscheibenvorfall oder sonst irgendwas.
00:34:51: Dann hat man das Gefühl, es ist jetzt abgenutzt, aber nicht abgenutscht sondern vertrocknet.
00:34:56: Und Feuchtigkeit bedeutet immer im Körper, ich muss mich bewegen.
00:35:00: Also das heißt vor allen Dingen rhythmisch bewegen und das ist der Hintergrund dass sich also über die Armbewegung also erst mal die Hände locker umeinander um das Handgelenk im Rhythmus bewegen vorwärts und auch ne Quert dann die Schultern eine Schulter und die andere Schulter im Wechsel zu bewegen Das ich gesehen habe, dass dadurch wieder eine unglaubliche Beweglichkeit im Körper erzeugt wird.
00:35:24: Und dadurch, dass ich da flotte Musik wähle ist das immer wieder ein Knaller auch in den Kursen und ich weiß ja so Sanne fand es eben auch so gut, dass sie das gleich eingesetzt hat.
00:35:34: also viele die im Lachjoga unterwegs sind haben das kennengelernt und auch schätzen gelernt.
00:35:39: Also dahinter stehen aber wirklich auch naturallkundliche Erkenntnisse medizinische Erkenntnissen Die zeigen, dass damit also auch real therapiert werden kann.
00:35:50: Ja genau kannst du von diesem Hintergrund noch was sagen?
00:35:53: Also wenn der Knorpel sich wieder aufbaut, beispielsweise im Knie oder auch in der Wirbelsäule ist ja logisch dass dann die Beweglichkeit sich wieder zeigt.
00:36:01: Das also nicht knochen aufeinander reiben sondern das Zwischenstück und auch die sogenannte Synovialflüssigkeit im Gelenk aktiv ist und den knorpeligen Anteil damit auch wieder befeuchtet.
00:36:14: Also das ist rein physiologisch erstmal toll, dass die Gelenke wieder gelenkig sind sich wieder so bewegen können wie sie gedacht sind.
00:36:22: Und gleichzeitig heißt es natürlich auch, dass unser ganzer Bewegungsapparat auf Rhythmik angelegt ist.
00:36:30: Wenn man also einen Menschen beobachtet wenn er rhythmisch geht also sich vorwärts bewegt.
00:36:37: Dann sieht man, dass der ganze Körper rechts und links schwingt.
00:36:41: Das hat zur Folge das oben im Gehirn.
00:36:43: was passiert?
00:36:45: Nämlich wir haben da einer mittenden Balken, na mal linkes und rechtes Hirn... Und diese neuronale Verschaltung über das Korpus callosum, also den Balken wieder dafür sorgt, dass auch die motorischen Felder im Gehör angeregt werden!
00:36:59: Und dazu braucht es einen Rhythmus, Bewegen heißt an erster Stelle auch rhythmisch gehen.
00:37:05: Und nicht irgendwie rumhumpeln und Schlagseite haben, was so typisch ist heute.
00:37:10: Ja das finde ich ihm so wichtig, dass mit diesem Rhythmus weil da gibt der ganzen Bewegungsgeschichte ja nochmal einen anderen Aspekt
00:37:17: Genau Und das hat wieder den Effekt, wenn ich jetzt dabei auch rhythmisch atme.
00:37:22: Dass das Zwerchfeld entsprechend sich bewegt und dann können wir andererseits auch sagen, dass Lachen geschieht immer rhythmisch.
00:37:30: Das heißt, das Zuerchfeld wird rhythmisch nach unten und nach oben bewegt.
00:37:34: Und gleichzeitig auch rund um.
00:37:36: Denn das Zierchfeld hängt ja hinten an Blendenwürde zwei drei fest und ist also ein schräggestellter Rundmuskel im Körper.
00:37:44: Und dass der sich also rhythmisch in alle, also wirklich nach unten oder oben bewegen kann bedeutet auch das hinten an der Wirbelsäule keine Ablagerungen passieren.
00:37:56: Denn wenn das ist dann haben wir das was in den letzten zwanzig Jahren zugenommen hat eine sogenannte Zwerchfell-Herrnige, also ein Zwerichfellbruch.
00:38:04: Man kennt Leistenbruch man kennt Nabelbruch aber Zwerhschwellbruch war früher die absolute Ausnahme.
00:38:11: Heute haben ganz viele händisüchtige, also alle die mit den Likowellen da permanent belastet sind.
00:38:18: Haben vorwiegend eine Zwerchfeldstache und dann bricht das Zwerschfell und haben wir also ne neue Krankheit.
00:38:26: Durch die ganze Körperhaltung?
00:38:28: Ich bin ja auch Physiotherapeutin, wenn ich das sehe wie die Leute da teilweise so eingekugelt sitzen oder rumlaufen hat denke ich auch, was wird daraus werden?
00:38:37: Ja, ich habe eben noch mal so Bilder im Kopf gehabt von meiner eigenen Arbeit.
00:38:40: Ich bin ja auch Physiotherapeutin und hab lange in der Rheumarklinik gearbeitet.
00:38:45: Und mir ging das damals aus wie du hast vorhin gesagt, dass mit dem die sitzen da und dann sollen sie die Hände hoch und runter nehmen und die Finger einrollen.
00:38:53: Alle sitzen da gelangweilt und haben ihre Schmerzen und keine Lust was zu tun.
00:38:58: Da muss doch etwas passieren!
00:38:59: Da habe ich mir damals eine Hand so ausgedacht dass die Finger über den Tisch laufen wie die Mäuse und dann suchen sie den Käse oder die Hände bewegen sich wie ein Krokodil.
00:39:08: Und das war so irre, wie die sich plötzlich bewegt haben oder aufrecht gesessen haben dabei und sich gefreut haben und das Lachen dazukamen, wie du sagst, wer schwell kommt!
00:39:17: Na also da hab ich auch noch mal gesehen, wenn du das mit was anderem und mit etwas emotionalem Verbindes und dem spielerischen.
00:39:22: Die haben ganz vergessen dass sie ihre Hände gar nicht bewegen können Da waren plötzlich Sachen möglich.
00:39:27: Ja dann habe ich nur gestaunt Und dann hab ich später auch Musik dazu genommen Und da hab' ich das eben auch erlebt Wenn der Rhythmus dazukommt und der Spaß oder Musik die man kennt Das ist einfach faszinierend Was möglich ist, ne?
00:39:40: Wenn man solche Elemente mit einbaut.
00:39:42: Als ich dann umgezogen bin und nicht mehr in der Römerklinik tätig war, bekam ich zunehmend Anrufe von Kollegen und Kolleginnen.
00:39:49: Was hast du denn mit den Patienten gemacht die Fragen nach dem Hand?
00:39:52: so mir wissen überhaupt nicht was wir jetzt machen sollen?
00:39:56: Ja da habe ich dann angefangen den Kollegen-Kolleginnen die Übung zu beschreiben, zuzuschicken oder am Telefon zu erklären.
00:40:03: Da ist raus dann letztendlich ein Buch entstanden für so therapeutische Gruppenbehandlung mit Pfiff.
00:40:10: Ja, damals hatte ich schon Spaß daran auch mit Luftballons zu arbeiten die schon Smiley drauf hatten und so weiter.
00:40:16: Lieberusina, lass uns bitte noch mal die Bewegungsabfolge von Atrosex genauer anschauen.
00:40:21: Die Hände hat es wir schon erwähnt – sie werden einige Male flatternd vorwärts und rückwärz umeinander gedreht im flotten Rhythmus.
00:40:28: Die Schultern können abwechselnd oder auch gleichzeitig nach vorne und nach hinten gedreet werden auch jeweils einige Male je nach dem Rhythmuss.
00:40:36: Und dann kommen noch die Arme dazu!
00:40:38: Die werden nach vorne gestreckt, nach oben und seitlich.
00:40:42: Bei den Schultern hast du noch so eine schöne Clowneske-Bewegung eingebaut.
00:40:46: Die finde ich total klasse, wo man ja die Schultern hochzieht und durch einen Bewegungsimpuls aus der Brustwirbelsäule liegen dann die Arme ganz leicht um den Körper rum.
00:40:56: Das finde ich klasse!
00:40:57: Weil wenn ich das ausprobiere – da sehe ich auch bei Menschen, denen ich das anleite – sieht man dass durch das Anspann der Schultern und diese witzige Geschichte, die er erheitern ist und man dann die Schulter wieder runterlässt kommt viel Entspannung zustande.
00:41:12: Magst du da auch noch mal was zu sagen?
00:41:14: Ja, diese Übung also die Schultern ganz hochzuziehen und die Arme baumeln zu lassen ist eine ganz uralte Klauenübung.
00:41:22: Die ich schon bei Milan Slade kennengelernt habe um diese ganze Spannung aus den Armen und aus den Händen herauszunehmen denn wir neigen dazu gestisch.
00:41:32: Also das war mit den Hände erzählen oder auch sonst wenn die arme hängen so viel Spannungen darin zu haben.
00:41:39: darum also Schultern hochziehen und dann den Rumpf einfach rechts- und links bewegen.
00:41:46: Und dabei die Arme schlenkern zu lassen, so dass wirklich die Arbe und die Hände total locker sind.
00:41:52: Das sieht natürlich selten dämlich aus aber das soll es ja auch.
00:41:56: man muss nicht immer intelligent aussehen.
00:41:58: Milan sagte immer also wir gehen runter von IQ hundert auf IQ zwölf entspannen dabei das ist ganz wichtig bei Atrosex die Kiefergelenke und haben also einen leicht dümmlichen Gesichtsausdruck.
00:42:12: Das reicht völlig für diese Übung, weil wir über die Kiefergelenke auch sehr viel Spannung in den Hals-, in den Kopf-, in die Schultern- und dann sogar bis in den Rücken produzieren.
00:42:26: Also deshalb ist diese Übungen dazu gedacht.
00:42:28: Also das alles komplett zu entspannen, dass man die Arme rumschlenkern lässt und je besser man wieder den Körper rechts und links rumbewegen kann Umso lockerer wird das Ganze.
00:42:40: Ja, ich finde das total klasse und es hat ja wirklich auch dieses erheiternde.
00:42:43: Man fühlt sich ja wie so eine Schlenkerpuppe Und die Proportionen verändern sich ja dadurch auch, dass sie das, wenn man die anderen sieht, wirklich witzig aus.
00:42:52: Du hast die Folge ja auch noch erweitert Das wird bei Arthrosex manchmal vergessen Dass es ja auch einen Teil zwei sozusagen gibt Die untere Extremität und das Becken auch noch mit integriert.
00:43:04: Erzähl doch da noch was bitte dazu.
00:43:06: Also die Bedingung ist natürlich, dass wir die Beckenbewegungen nur dann einsetzen wenn jemand auch dazu in der Lage ist.
00:43:14: Ich habe sehr viele Patienten die eine künstliche Hüfte haben und so weiter.
00:43:18: da muss man sehr vorsichtig sein.
00:43:19: also hier besonders darauf achten nur soweit wie das möglich ist Das Becken, was normalerweise waagerecht steht durch Spielbein und Standbein leicht zu kippen.
00:43:32: Das machen wir indem wir beide Beine gerade haben und dann ein Bein einknicken im Knie und dadurch entsteht wenn man das wechselnd rechts und links eine leichte Becken bewegt.
00:43:43: die sollte so leicht wie möglich sein und dazu hilft aber auch dass man sich mal ganz auf den Unterleib konzentriert in dem man Die Hände überkreuzt vorne vor der Brust und versucht mit den Händen die Schultern zu fassen.
00:43:59: Oder sich selber umarmen, also in Brusthöhe.
00:44:03: Dann ist der Oberkörper still?
00:44:06: Ja dann halten wir den sozusagen fest und können uns ganz bewusst auf eine Beckenbewegung konzentrieren.
00:44:13: Das muss wirklich erst mal wiegend stattfinden.
00:44:17: Und natürlich wer kann dann auch eine leichte Hüftdrehung, wie das beim Bauchtanz oder beim Hula-Hup möglich ist.
00:44:26: Das sind eben Bewegungen der großen Gelenke die bei sehr vielen Menschen belastet sind.
00:44:32: und deshalb ganz recht, wie du sagst, ist das der zweite Teil.
00:44:36: Da muss man wirklich immer darauf achten, hat jemand da Probleme?
00:44:40: Dann minimal, minimal nur diese Bewegungen ausführen.
00:44:45: Aber sie sind sehr hilfreich weil dann wieder rechts und links in Balance kommt und eben keine Schokoladenseite bleibt sondern wirklich wie der Rechts- und Linksrhythmisch schwingt und deshalb ist die Musik da auch sehr wichtig.
00:45:00: Ja, ich mach das ja auch gerne in meiner Tanzgruppe.
00:45:02: Also ihr seht es ja auch als Profilachse, dass man eben die Gelenke schön fliegt.
00:45:06: Ja sicher!
00:45:07: Damit's gar nicht erst zu irgendwelchen Problemen kommt oder wenn es leichte Beschwerden gibt.
00:45:11: Das war da dran halt polieren, dass es wieder auf Lott geht und da finde ich gerade diese kickenden Bewegungen auch von den Beinen so schön weil da haben wir die Koordination des Gleichgewichts ja auch noch dabei.
00:45:21: Das find' ich so großartig ne?
00:45:23: Und dann in alle Richtungen, weil das kennen unsere Hüften ja teilweise gar nicht.
00:45:27: Wir sitzen so viel, wenn wir gehen... okay, Treppe vielleicht noch.
00:45:30: Aber wann bewegt man das Bein zur Seite oder gar nach hinten?
00:45:34: Ja natürlich!
00:45:35: Also wenn es um die Hüftgelenke geht dann sind wir auch ganz schnell bei den Kniegelenken.
00:45:39: also auch große Gelenke die uns ja dazu verhelfen wird mich zu gehen.
00:45:44: Dafür sind also Hüfte und Kniegelenke hervorragend ausgestattet, diese Scharniergelenken die eben gerade nach vorne gehen können.
00:45:53: Also die Knie ist gut dass wir gar keine extra Kniebewegungen machen müssen sondern alleine durch das Verlegen auf Standbein und Spielbein.
00:46:03: dieser Wechsel genügt vollkommen um die Kni-Gelenke wieder elastisch werden zu lassen oder eben elastig zu halten.
00:46:13: Ja, es ist gut nochmal zu wissen.
00:46:14: Allein das Gewichtverlagern macht schon so viel Sinn!
00:46:16: Richtig.
00:46:18: Ja und du hast das mit dem Beckenbewegung ja schon eben angesprochen, dass es auch schön kippt hin und her wenn man das Gewicht verlagert?
00:46:25: Und mir gefällt besonders gut in den Videos sieht man das schön, dass mal die Hände überkreuzt auf die Schultern legt!
00:46:33: Ich weiß nicht ob ich das nur so sehe, ich habe es jedenfalls ausprobiert und finde das so angenehm, dass wenn man sich da auf die schultern gereift und sich fast wie dran hängt dann streckt sich die Wirbelsäule nach unten Becken wie so eine Kuckel an der Schnur dran und dann kann man das so leicht kreisen.
00:46:52: Ich wüsste nicht, wie man das sonst so leicht reisen kann durch diese gekoppelte Armbewegung auf den Schultern?
00:46:59: Ist das so gedacht oder habe ich das jetzt für mich selber noch entdeckt?
00:47:03: Oder wie ist es von dir aus gedacht?
00:47:05: Nein, in dem Körpertraining von Milan Sladeck war das ein ganz wichtiger Punkt dass ich den Körperteil, den ich bewegen möchte auch ganz bewusst bewegen kann.
00:47:16: Und das war also zum Beispiel wichtig, was mache ich mit dem Oberkörper?
00:47:19: Was mache ich ab der Körpermitte?
00:47:22: Mit den Becken!
00:47:22: Was mache Ich mit den Beinen und den
00:47:24: Füßen?!
00:47:25: Daher habe ich das nachher zu Arthrose X zusammengeführt und hab das dem Milans Ladeck mal geschickt.
00:47:30: Der hat sich halt tot gelassachter, dass es genau wunderbar fast du einfach fünf Jahre Arbeit zusammen in eine Übung.
00:47:37: Das ist klasse!
00:47:38: Der war ganz hell auf begeistert zu sehen ja...ich habe das verstanden ohne jetzt für die Bühne zu arbeiten.
00:47:46: Das aber für unseren Alltag, wo wir eben sehr viel sitzen hier eine Übung zur Verfügung steht, die uns in den paar Minuten, die war mit Musik arbeiten wirklich im Grunde genommen wieder alle Gelenke beweglich machen können.
00:47:59: Nein das ist vollkommen richtig beobachtet dadurch Auch die Streckung der Wirbelsäule, die Aufrichtung der wirbelsäulen passiert.
00:48:07: Dann vor allem im Oberkörper wo viele Menschen auch so ein Puckel machen ja also nach vorne hängen dass sich das also auch die Hals- und Brustwirbelsäules wieder aufrichtet.
00:48:17: Also das sind alles so Effekte die man beobachten kann wenn eben diese Übung auch immer mal wieder gemacht wird.
00:48:24: Ja und was mir dabei so gut gefällt eben auf dieses spielerische Art & Weise ne?
00:48:28: Und die Musik unterstützt ja dabei auch unglaublich gut!
00:48:32: Ja, ja.
00:48:32: Du hattest gesagt, egal welche Musik hauptsache flott und rhythmisch aber bevorzugen tust du wenn ich das richtig sehe die Bugimusik und ich finde die passt da auch einfach... Ich würde mal sagen auch am allerbesten dazu.
00:48:43: Ja stimmt!
00:48:45: Ja, dass die Hörer in da eine gute Orientierung kriegen nach welcher Musik sie dafür suchen.
00:48:50: Für den Pianisten war das ja dann auch in der Live-Aufnahme toll einfach zu sehen was seine Musik an Gesundheitswert hat.
00:48:57: Ich meine er ist Künstler und tritt auf.
00:48:59: wir kennen ihn schon ewig im Konzerten.
00:49:01: aber als er damit gesehen hat wie setze ich das auch therapeutisch um?
00:49:05: Er war selber sehr beeindruckt und sagt also das hätte ich jetzt gar nicht gedacht, dass so viel in der Musik drinstecken könnte.
00:49:13: darum favorisiere seine Aufnahmen?
00:49:16: Ja, also kann ich nur zustimmen.
00:49:17: Das passt einfach super!
00:49:19: Du hast schon ihm angesprochen das wurde dann aufgenommen.
00:49:22: bei YouTube kann man zwei Videos zur Arthrose X finden.
00:49:25: Das finde ich ganz wichtig zu wissen.
00:49:26: es gibt zwei und einmal ist es die kurze Variante und einmal isst sie die komplette Version und das auch noch in drei Tempi.
00:49:34: Also wer sich anschauen möchte dass man wirklich mal sieht die komplete Folge und rhythmisch wie oft man dann welche Bewegung macht kann man da super sehen.
00:49:43: Und in der langen Version hast du ja auch noch einiges dazu gesagt.
00:49:47: Ja, das finde ich klasse dass wir erstmal diese Abfolge klar haben damit wir dazu einladen unbedingt Arthrosex zu machen.
00:49:56: Na ja und wir wissen ja beide daß der ganze Körper unser ganzer Organismus aus Rhythmien besteht Ob das die Zellen sind, ob das die einzelnen Organe sind.
00:50:05: Alle haben ihren eigenen Rhythmus und es ist ein Wunderwerk der Natur dass der Mensch wie eine Sinfonie wirklich aus so vielerlei Rhythmen und Klängen und Schwingungen besteht.
00:50:16: also von daher ist das wirklich ja also wirklich ein Wunderverk was wir haben und das wäre auch nicht schlecht wenn man damit ein bisschen pfleglicher umgehen lernen und dafür machen wir beide uns dann eben auch genügend Gedanken.
00:50:28: Ja, und das ist wie du schon sagst.
00:50:30: Wir haben so viele Rhythmen.
00:50:31: Ich habe da auch noch mal drüber nachgedacht als ich mich auf die Podcastfolge vorbereitet hab wir haben den Blutkreislauf, wir haben die Atmung, die Rückenmerksflüssigkeit oder unsere Tagesrythm sind ja wichtig für uns.
00:50:43: Tag, Nacht, Jahreszeiten alles spielt eine Rolle und sich dessen bewusst zu sein und damit entsprechend umzugehen.
00:50:51: Und du bist ja da auch noch weiter eingestiegen in die Heilerschulung, Ausbildung zur Homöopathie und so weiter.
00:50:57: Das hast Du jetzt alles dann weiterverknüpft?
00:50:59: Ja natürlich!
00:51:01: Dadurch dass ich immer nochmal zwanzig Jahre im Konzertleben also Bühnenarbeit erlebt habe war spezialisiert auf italienischen Früh- und Hochbarock.
00:51:12: Das hat natürlich von der Historie her, also woher kommt die Musik?
00:51:16: und so weiter sehr dazu beigetragen das auch in die Therapie zu integrieren.
00:51:21: Nämlich eine ganz einfache Tatsache ist wenn ich ein Instrument erlernen will muss sich üben So, ich kann einmal ganz lange üben.
00:51:29: Ich bin nix, ich hab nix und kann nichts.
00:51:32: Dann werde ich chronisch krank.
00:51:33: Wenn ich dann chronisch krank bin und dann kommt so jemand zu mir, dann kann ich nur sagen... Also das haben sie auch sehr gut geübt jetzt ein paar Jahre.
00:51:41: Jetzt können sich nicht mehr bewegen und haben die Symptome.
00:51:44: Gesund werden heißt auch üben, also denken fühlen und handeln durch Rituale.
00:51:50: Durch Bewegungen, durch Affirmationen
00:51:53: usw.,
00:51:54: wieder zu üben gesund zu werden.
00:51:56: Also das ist mein größter Erkenntnis eigentlich aus der Musiker oder Bühnenzeit zu wissen Heilung heisst Veränderung und heisst auch Üben.
00:52:04: Also deshalb stelle ich meine homeopathischen Mitten in die letzte Reihe, dass ich sage also wenn sie das alles sehr machen.
00:52:11: Die ganzen Übungen dann bin ich auch gern bereit ihnen ein paar Kügelchen zu geben.
00:52:15: aber diese Idee in unserer Zeit viel hilft viel dauernd Pillen Kapseln und alles möchtet zu schlucken Das führt nicht in die Heilung, sondern in die Schwächung des Immunsystems.
00:52:25: Insofern bin ich da also sehr zurückhaltend und schau erst mal was ein Patient auch bereit ist zu ändern – also zu hundert Prozent mitzuarbeiten!
00:52:35: Die medialen Heilerschulen, die mein Mann und ich in nineteen vierund achtzig in England kennengelernt haben war ein wichtiger Wicht der sehr, sehr richtiger Meilenstein in unserer Entwicklung weil unsere Lehrer eben gesehen hat dass wir das Zeug hätten als Musiker, als Berufsmusiker um in Deutschland im deutschsprachigen Bereich die Medial- und Heilerschulung einzusetzen.
00:52:57: Also eine Erweiterung der Wahrnehmungsfähigkeit also der fünf Sinne das heißt der fünf intuitiven oder hell Sinne zu schulen durch ganz kreative Übungen.
00:53:08: Das machen wir jetzt schon seit fourneutzig.
00:53:10: da sind wir autorisiert worden das in Deutschland zu machen.
00:53:13: nachdem man erstmal zehn Jahre selber ne Schulung gemacht haben hätten wir die Schulung, die eben sehr viel Humor hat.
00:53:22: Also das ist ja völlig klar dass da dieses Bier ernstem was die Esoterik Szene sehr häufig bietet überhaupt gar keine Rolle spielt.
00:53:31: also es wird pausenlos gelacht über die vielen kreativen Übungen und das macht uns wirklich sehr viel Freude weil wir Menschen aus allen Berufsschichten kennengelernt haben und kennenlernen eben nicht Nur Therapeuten, seit dem Jahr zwei Tausend drei haben wir auch dafür gesorgt dass diese Schulung die ja eine offizielle Prüfung hat.
00:53:55: Eine Abschlussprüfung das die anerkannt wird und wir damit nicht in irgendeine seichte Isoszene geschoben werden sondern dass unsere Schulungen eben auch anerkannt ist.
00:54:04: Das heißt die Leute können eine Praxis aufmachen mit der aller Lebensberatung und Heilung.
00:54:10: Das nehmen natürlich auch viele wahr.
00:54:13: Der Effekt ist in meinem Beruf, wenn ich mit Menschen zu tun habe ... Die äußere Erscheinung, also die äußeren Menschenkenntnis beherrschen Lerne als auch umzuschalten.
00:54:26: Mit wem habe ich es hier eigentlich zu tun?
00:54:28: Das heißt, ich kann im Energiefeld die Fähigkeiten und die Potenziale von meinem Gegenüber wahrnehmen und weiß dann was kann ich diesem Menschen zutrauen.
00:54:38: Und das ist selbstverständlich besonders in der Therapeuten Szene ein Riesengewinn.
00:54:43: Darum haben wir sehr viele Ärzte und Praktiker und andere Physiotherapeuten an Art auch schon in der Schulung
00:54:49: gehabt.
00:54:51: Ja, es hört sich sehr interessant an.
00:54:53: Das sind ja auch wichtige Aspekte und die dazu verhelfen jemandem gut zu unterstützen und zu begleiten.
00:54:59: Und was man dem zutrauen kann?
00:55:01: Damit ich also ... Die sagen alle, ich kann nicht malen, ich mach nix.
00:55:04: Probieren Sie's einfach mal aus!
00:55:07: Ich sage natürlich nicht dem Patienten, ich sehe das bei ihnen.
00:55:10: Das ist meine Wahrnehmung.
00:55:12: und malen sie einfach mal ihren Heilungsprozess und dann entstehen unglaubliche Dinge.
00:55:16: Die sagen erst mal, ich kann das nicht.
00:55:18: Ich kann auch nicht schnitzen oder ich kann nicht kalligraphieren.
00:55:21: Nicht kann ich schreiben?
00:55:23: Ich kann nicht tanzen?
00:55:24: Ja, ist in Ordnung!
00:55:25: Dann probieren Sie es einfach raus.
00:55:26: Und dann passieren immer wieder diese Quantensprügel.
00:55:30: Ja.
00:55:30: Fantastisch!
00:55:32: Da wird einfach was angeregt, was lange geschlimmert hat und das ist gut so.
00:55:36: Genau.
00:55:37: Ja, in Bewegung bringen.
00:55:39: Da möchte ich dich gerne an dieser Stelle dich und die Hörerin dazu einladen.
00:55:43: Ich würde gern ein paar Lach-Yoga-Übungen machen.
00:55:46: das mache ich ja immer in dieser Podcastfolge.
00:55:48: es hat ja immer die Verknüpfung zum Lach Yoga und ich habe mir jetzt auch extra rhythmische Geschichten rausgesucht, die ich euch anleiten möchte.
00:55:55: Und zwar geht es erst mal um das Klatschen am Körper und in die Hände.
00:56:01: Das nennt sich die Körperzellenbachklopfen
00:56:03: Ja.
00:56:04: Okay, bist du bereit?
00:56:06: Ja klar.
00:56:07: Gut!
00:56:07: Also das Klatschen geht so dass hier mit der rechten Hand oberhalb der Rippen klopfen einmal und dann ho sagen und mit der linken Hand oben über die linken Rippenklopfen ho also ho-ho und nach vorne klatschen in die Hände.
00:56:23: ha Das ist der erste Teil, dann geht es weiter wieder über oberhalb der Rippenklopfen.
00:56:29: Dann auf die Oberschenkel klopfen und nach vorne zweimal.
00:56:42: Jetzt noch eine dritte Steigerung.
00:56:44: Da geht es, dass wir die Po backen.
00:56:46: Rechte Hand auf rechte Po backe, linke Hand auf linke Po baccke.
00:56:49: also erst die Rippen hoho ober Schenkel hoho und dann hinten auf dem Popo hoho Und dann vorne dreimal klatschen ha ha ha Und da kommt alles hintereinander.
00:56:59: Erst rippe rippeklatschen Dann rippbe rippu ober schenkel oberschenkel.
00:57:02: zweimal klatzen Rippe rippe ober stengel oberschenkel po po dreimal Klatschen Es geht los!
00:57:13: Ho hoha.
00:57:16: Und das kann man natürlich immer schneller machen, bis es natürlich schiefläuft und dann können wir herzhaft lachen.
00:57:21: Weil das ist ja das was ich beim Lachjug immer wieder betone Es ist so schön wenn etwas schief läuft Wir können drüber lachen.
00:57:27: Als Steigerung kann man auch noch mit dem Popo so machen dass die rechthand auf die linke Pohälfte und die linker Hand auf die rechte Pohhälfte klatscht.
00:57:35: Das ist dann auch immer noch ganz spaßig weil schon alleine ich das ansah.
00:57:39: dann sehe ich an den Gesichtern, oh je wie soll das denn gehen?
00:57:42: Wie mache ich das denn?
00:57:45: Und wenn man da schön reinkommt ist es eine schöne Body Percussion.
00:57:48: Also kommt man schön in den Rhythmus rein und dann kann man das klatschen was man ja beim Lachjugasso als Baustein hat und dann können wir es verändern indem wir das mit den Füßen stampfen und dann kann man da auch wieder schön die Koalition mit reinbringen.
00:58:08: Ich habe das auch schon jetzt mit Gruppen ausprobiert, dass eine Gruppe... Also die Hälfte der Gruppe sagen wir mal so... Die Hälfe der Grupe stampft dieses ho-ho-ha-ha!
00:58:16: ...die andere Gruppe klatscht das Ho-Ho-Ha-Ha.
00:58:20: Und immer wenn irgendwann einer egal aus welcher Gruppe hihihi macht und so einen Flatter an den Händen nach oben zum steigern des hihihi-Händeflattern nach oben zur Decke ist klar die Aufgabe wird gewechselt Die Gruppe, die gestampft hat, macht das mit dem Klatschen und die andere Gruppe stampft.
00:58:38: Also immer dieser Wechsel!
00:58:39: Und wenn sich die Gruppen in einer Reihe gegenüberstehen kann man es dann auch noch wieder steigern, indem man bei dem Hihihi-Hii-Hie die Plätze tauscht.
00:58:47: also die Gruppe zwei geht auf die Plätzte von Gruppe eins und umgedreht.
00:58:51: Kann man das so verstehen?
00:58:52: Ja da ist viel Stoff ja... Das ist nicht zu sehen, das ist schon schwieriger dass nur über das höheren dann umzusetzen
00:59:02: dann immer wieder nochmal anhören, wenn man weiß.
00:59:04: Ja natürlich!
00:59:05: Die Gruppe so die Gruppe So war das machten total Spaß.
00:59:08: also
00:59:09: diese
00:59:10: Übung ist wirklich sehr schön und da ist es auch erstmal eine Konzentration dass man auch so denkt.
00:59:15: jetzt muss ich mich noch anstrengend konzentrieren aber man kommt schnell in das spielerische rein und dann ist auch der Spaß da
00:59:21: ja klar.
00:59:22: Dann gibt es natürlich diese ganzen Klatschspiele, bei Müller hat's gebrannt und solche Sachen.
00:59:27: Da muss man ja jetzt nicht diesen Text nehmen aber viele kennen die Abfolge.
00:59:30: dadurch ist das ganz leicht wenn man sagt Mensch hier klatscht Spiel Müller hats gebrannt und man kann das auch wieder auf hoho haha machen.
00:59:37: Dass man in die Hände klatschen hohohohaha also dass statt man dem Text einfach das Ho und das Ha einsetzt Und auch da wieder Spiel mit Tempo, dass man schön langsam anfängt bis man in den Rhythmus reinkommt als Spiel, als Spaß dass man es einfach noch schneller macht.
00:59:55: Das Näschen-Öhrchen dieses Spiel wo man mit einer Hand die Nase packt und mit der anderen hand das Ohr so überkreuzt.
01:00:02: Das kann man auch erst langsam machen indem er sagt näschen Öhrchen also nacheinander wechseln.
01:00:06: wenn ich jetzt die linke Hand an der Nase habe und die rechte Hand am linken Ohr dann kann ich jetzt sagen näßchen öhrchen Also rechterhand ans nähchen und Linke hat ans rechte Öhrchen.
01:00:18: Und wenn man das dann auch wieder schneller machen will, macht man es gleichzeitig.
01:00:21: Nenischen, Öhrchin wechseln, Nase und Rohr gleichzeitig.
01:00:26: Das ist halt auch wieder rhythmisch, dass man wirklich das zack-zack-Zack immer so in diesen Rhythmus reinbekommt.
01:00:32: Und das Interessante ist ja auch, wenn man es rhythmisch macht, ist es leichter.
01:00:35: Du musst immer weniger drüber nachdenken!
01:00:37: Es geht ein ins Körpergedächtnis über, der Körper macht's irgendwann einfach.
01:00:42: dann Orchester mit Lachinstrumenten.
01:00:44: Das ist auch immer ein schöner Spaß, dass jeder Teilnehmer sich überlegt welches Instrument nehme ich und das mache ich dann halt mit irgendeiner heiteren Geste oder mit Lachen zum Beispiel, daß ich eine Triangel habe oder haha, dass ich entsprechend draufklopfe.
01:01:03: Also jeder kann sich ein Instrument ausdenken was er irgendwie spaßig spielt und dann gibt es einen Dirigenten eine Dirigentin die dieses Orchester dann animiert also mit den Gesten eines Dirigentens jetzt lauter jetzt ihr nicht mehr spielen jetzt ihr nur spielen.
01:01:19: das ist auch eine schöne Sache wo man durchaus den Rhythmus aufgreifen kann.
01:01:24: Das ganze kann man auch als lachkor machen Ich habe das jetzt letztens auch wieder gemacht, dass die Menschen, die zusammenkommen zum Lachen ausprobieren auf welchen Vokal sie am leichtesten lachen.
01:01:35: Wir haben wirklich unseren eigenen Vokall und dass man ausprobiert ha-ha-ha hohoho alle Vokale durch und dann merkt bei dem einen da geht es am leichtest.
01:01:44: Da kann ich ganz lange und ganz easy lachen.
01:01:47: also mein Lachen ist Ha-Ha-Ha!
01:01:48: Und dann kann man diese ganze Gruppe in die Vokalkruppen einteilen.
01:01:53: Wenn man Glück hat, hat man von jedem Vokaler ein paar Teilnehmer und dann gibt es wieder einen Dirigenten, der dann anleitet.
01:02:00: Und in dem Fall dann wirklich auf die Lachvokale.
01:02:03: Das ist also die Gruppe wenn der Dirigent sagt jetzt die Vokale mit dem a ha ha ha, da ist die ha ha Ha-Gruppe dran oder dann die hihihi Gruppe.
01:02:10: Da kann man eben auch wieder gucken was man damit zaubert.
01:02:15: Dann wollte ich gerne noch die Dreieckatmung Ganz nach dem Motto besser im Dreieck atmen, als im Dreiek springen.
01:02:23: Da können wir uns ein aufrecht stehendes Dreiecke vorstellen.
01:02:27: Wir streichen im Geist eine Linie des Dreiecks nach oben und atmen dabei ein.
01:02:32: Und die andere Linie streichen wir nach unten aus und atman aus.
01:02:38: Die Linie, die unten den Boden bildet, da ist Atempause.
01:02:42: Beim Hochstreichen einatmen beim Runterstreichen ausatmen Verbindungstrich Pause.
01:02:52: Und das kann man noch abändern, indem man alle drei Linien einatmet.
01:02:56: Das ist dann die Triangelatmung.
01:02:58: Alle drei Linie einatmen also hoch einatme runter einatman verbindungsstricheinatmen.
01:03:06: und beim Ausatmen machen wir einen Ping schlagen auf die Triange und können dabei lachen.
01:03:14: Ja, dann habe ich auch den Gedanken, dass man jedes Lied was man gerne singt.
01:03:18: Oft ist ja das Problem, dass wir uns die Texte nicht merken können!
01:03:21: Wir können alle Lieder... Alle Lieder, die wir mögen einfach auf la-la-la singen.
01:03:27: La la la la ... Also es hilft uns sehr immer und es gibt so viele Lieder wo la-La-La dabei ist Und ich glaube, dass es daran liegt, ah, dass's so einfach ist, dass we alle mit singen können Und es gibt einen Akkupunkturpunkt im Mund, oben am Gaumen.
01:03:42: Also wenn man das la-la-la macht dann kann man ja spüren wo oben die Zunge anschlägt und das ist ein Punkt der uns auch positiv stimmt.
01:03:50: Das finde ich so ganz spannend dabei, ne?
01:03:52: Das sind also so ein paar Aspekte, finde die kann man auch ganz gut aufgreifen wenn man drum weiß Ja!
01:03:57: Und danach die Paradoxien.
01:03:59: da wollte ich ja auch noch gerne eine Frage zugleich stellen für dich.
01:04:02: Da gibt es auch so die schöne Übungen, dass eine meiner Lieblingsübungen ist der Spaßvogel.
01:04:07: Drehen wir auch erst mal die Schultern, da können wir an die Arthrose-Exgeschichte andocken.
01:04:11: Wir kreisen mit den Schultern.
01:04:14: Dann kreisern wir abwechselnd eine Schulter.
01:04:17: Da nehmen wir die Hände auf die Schulter und kreissen mit den Ellenbogen dann nur mit einem Ellbogen Richtung Deckel dass die Flanken weit werden.
01:04:26: das wird Sauerstoff in die Lunge reinpasst.
01:04:28: Zweichwert wird auch schön gedehnt.
01:04:31: Ah!
01:04:32: Dann gehen die Ellbungen wieder an den Körper, gehen hoch und runter Und auf wundersame Art und Weise wird unsere Arme zu kleinen Flügelchen, und wir sind Spaßvögel.
01:04:43: Und können als Spaßvögeln pipipi-pi-pi rumhüpfen?
01:04:47: Die Paradoxie ist jetzt die Vögel können plötzlich fremd sprachen!
01:04:51: Und sie machen plötzlich Meow oder Wufu-Wufu... Oder jaaa!
01:04:57: Das ist dann immer ein Riesenspaß und ich staune was den Teil der man halt nicht mal alles so einfällt, was ihre Vögel alle können.
01:05:05: Dann kann man sich natürlich auch rhythmisch abklopfen und dabei singen oder la-la-la, also da kann man ja kreativ sein ohne Ende.
01:05:15: Ja genau!
01:05:16: Und die Kombination wirklich diese Body-Purr-Cash'n Rhythmus Sprache Spiel.
01:05:22: ich finde das ist eine ganz wunderbare Sache.
01:05:24: Das ist wohl wahrer.
01:05:26: Ja, mit der Paradoxie, da wollte ich dich gern fragen.
01:05:28: Du hast ja mit Dr.
01:05:29: Michael Tize zusammen ein Buch geschrieben, Paradoxi die Spanne zwischen Unsinn und Erleuchtung – das wäre natürlich ein ganz eigenes Thema!
01:05:36: Aber ich wollt trotzdem noch mal die Frage stellen, Paradoxy und Humor?
01:05:40: Welche Verbindung siehst du da?
01:05:42: Also für mich ist die Paradoxe Intervention wirklich eine ganz hohe Kunst sich einerseits Daran zu erinnern, dass die Hirnforschung festgestellt hat.
01:05:52: Der durchschnittliche Mensch kann sich maximal dreißigvierzig Sekunden bei einem Gedanken bleiben und dann schweift der Geist wieder ab.
01:06:00: Dann habe ich mir diese Dreißig vierzig sekunden... einfach mal als Möglichkeit genommen, Paradox zu intervenieren.
01:06:07: Das mache ich ganz besonders gerne.
01:06:09: wenn jemand reinkommt mit einem dicken Aktenordner knallt mir den offentisch Ich bin ein wichtiger Fall.
01:06:14: Dann gucke ich mir also beispielsweise Laborwerte an und nutze die dreißig Sekunden da völlig blöde drauf zu gucken das rundzudrehen von hinten nach vorne Und dann lese sich da also die Leberwerte beispielsweise LDL?
01:06:31: Schauen Sie mal da, der Bohrwert HDL und so weiter.
01:06:34: Da sage ich das kenne ich gut, das kenn ich gut.
01:06:36: ja klar!
01:06:37: Ich habe das auch gelernt.
01:06:38: ne HDL hast du Lust?
01:06:40: ist ja die Abkürzung Patient was?
01:06:44: Ja sag ich es so klar hast Du Lust HDL?
01:06:47: Und LDL?
01:06:48: lasst das los.
01:06:49: also dass wäre jetzt so die Botschaft völlig verwirrt und nach dreißig vierzehn Sekunden ist immer wieder das ein Patientssatz.
01:06:56: Einmal ist das jetzt sehr ernst und ich sage nein.
01:06:58: Können wir uns jetzt mal ganz normal unterhalten.
01:07:01: Sie kommen hier mit tausend Laborwerten, sie sind nicht ein Laborwert sondern ein Mensch und dann können wir uns ganz intelligent unterhalten.
01:07:10: aber das mache ich sehr gerne wenn schon ein Vertrauensverhältnis da ist dass ich paradox interveniere und habe auch gelernt nichts zu lachen.
01:07:18: Das ist die größte Schwierigkeit wenn man es Gesicht von dem Gegenüber sieht wie der völlig konsterniert ist wenn ich diese Abkürzungen beispielsweise im Labor berichten einfach völlig anders interpretiere, dass sie erst mal verwirrt sind.
01:07:31: Das heißt ich hole den Menschen aus der Fixierung raus indem ich etwas tue was er überhaupt nicht erwartet.
01:07:38: Ja großartig!
01:07:39: Großartig tolle Idee ja wirklich
01:07:41: klasse.
01:07:42: da habe ich also in dem Buch mit Michael zusammen war auch ganz begeistert von meinen Ideen wie man die ganzen Laborwerte abkürzen kann also CDL, Club der Lustigen oder was mir auch gerade dann so einfällt.
01:07:55: Jedenfalls holt es den Menschen in seine Intelligenz weil er nämlich dann Fahrzeichen.
01:08:00: ist das jetzt sehr ernst und ich sage nein.
01:08:03: aber können wir jetzt einfach mal ernsthaft miteinander uns unterhalten und nicht?
01:08:07: ich definiere mich durch Laborwerte oder durch Symptome zum Beispiel auch ein Symptom Bild was jemand mitgebracht drehe ich dann in alle Richtungen und denke oh ist das schön.
01:08:17: Aber das habe ich ja noch nie gesehen.
01:08:19: Wie ein Patient sagt, kennen Sie die Kranke?
01:08:22: Das haben wir noch nie gehört!
01:08:23: Gar keine Ahnung was es sein soll.
01:08:25: Sieht aber gut aus.
01:08:26: Man muss halt nur sich etwas einfallen lassen in den dreißig Sekunden und Patient ist völlig verwirrt.
01:08:32: Das muss man üben Paradox zu intervenieren.
01:08:35: Aber wie gesagt Michael und ich sind da drin wirklich gut geübt Und haben damit also auch sehr viel Erfolg bei dem Patienten.
01:08:42: Ja das ist eine tolle Sache.
01:08:43: Ich versuche ja auch so was immer mehr einzusetzen.
01:08:46: Man muss sich dann schon auch trauen, weil es hat ja etwas Provokantes wo man mit der Reaktion des anderen ja auch klarkommen muss und wie du sagst dann nicht losbrusten sondern wirklich zu gucken.
01:08:55: nein ich meine das jetzt selber auch ernst damit ich was anderes bewirke und so durchbricht mal ja auch perfekt so ätzend eingefahrene Mustane.
01:09:03: Ja natürlich
01:09:04: eben.
01:09:05: Naja, also Hauptsache man macht es kurz weil erfahrungsgemäß nach einer halben Minute etwa kann das Kippen dass ein Klient oder Patient meint man würde sich über ihn lustig machen.
01:09:16: je kürzer desto besser und hier verrückter Das ist was man da macht.
01:09:20: Also zum Beispiel auch eine andere Sache kommt jemand und stöhnt mir etwas vor.
01:09:25: ich habe also Räume.
01:09:27: ja das liegt bei uns in der Familie meiner Oma hat Räumer meine Mutter träumert.
01:09:31: Ich hab Räuma Licht in der Familien gucke dann immer so im Zimmer rum und ein Tisch in den Schubladen.
01:09:37: Versuchen Sie denn?
01:09:37: Ja, hier lacht gerade das Räumerum.
01:09:39: Also Momentum muss ich mal gucken wo ist es denn jetzt hin?
01:09:42: also in dreißig Sekunden?
01:09:44: ja ist das jetzt sehr ernst?
01:09:45: Ach nein!
01:09:45: Aber warum heben Sie das Römer denn auf wenn das in der Familie rum liegt?
01:09:49: Dann sind sie erst einmal drüber nachdenken.
01:09:53: Wer sagt denn dass Sie das fortsetzen müssen?
01:09:56: Das ist ein ganz wichtiger Erkenntnisprozess den ich meistens spontan spiele.
01:10:03: Müssten Sie aber gleich aufpassen, wenn sie aufgehen.
01:10:05: Dass sie da nicht aus Versehen drauf treten?
01:10:07: Das gibt nämlich hier bei mir auf dem alten Paketboden einen Fiesenfleck!
01:10:12: Die sind sowas von verwirrt.
01:10:14: oder?
01:10:14: die Patient sagt also ja... Also die Welt ist schlecht.
01:10:18: Mir geht es auch gar nicht gut mehr ist schlecht und dann befällt das Wort Schlecht also zuhäufig.
01:10:23: Also jetzt fasse ich mal zusammen.
01:10:25: Iben ist schlecht, die Welt is schlecht, mir ist schlecht.
01:10:27: was machen wir jetzt?
01:10:29: Ja, das ja war.
01:10:30: Also wenn es mir schlecht ist, sag ich gleich auf Wiedersehen hat, überhaupt keinen Sinn.
01:10:34: Dann brauchen wir gar nicht miteinander zu arbeiten.
01:10:36: So hab' ich das nicht gemeint!
01:10:38: Ich sage dann sagen Sie mal wie's ist mein.
01:10:40: Wählen Sie einfach meine andere Sprache?
01:10:42: Wenn Sie sagen was alles schlecht ist... ...dann ist mir auch schlecht.
01:10:45: Dann bin ich nicht gut drauf.
01:10:47: Das sind immer so zwanzig dreißig Sekundengespräche die aber immer dazu führen dass der Patient wirklich in seiner Intelligenz wieder anspringt.
01:10:57: Ja, ja.
01:10:58: Also wirklich dieser berühmte Perspektivenwechsel kommt man aus dem eingefahrenem Raus.
01:11:04: Ich habe gerade überlegt, hört das auch zu dem Erlösung des Inneren Narren oder ist es noch mal was ganz anderes?
01:11:09: Die Erlöse des Innerer Narren würde ich jetzt so in meiner Arbeit nicht unbedingt sagen.
01:11:14: Ich mache zwar die Tafelrundeaufstellung wo der Nahe eine Rolle spielt aber das führt eigentlich wieder in ein ganz neues Gebiet Denn zum Narren gehörte auch das große Ich und gehör noch andere Anteile.
01:11:26: Das ist also nicht so, dass der Fokus darauf ist nur den Narren zu erlösen sondern da geht es überhaupt um Anteilen die wir als Mensch haben, dass wir sie auch leben.
01:11:35: Da ist der Naher, das Gegenüber, also der Spiegel, der Wahrhaftigkeit...
01:11:39: Ja, das ist nochmal ein ganz anderes Thema ne?
01:11:41: Genau!
01:11:41: Ich hatte mir das ja auch nochmal aufgeschrieben mit der Tafelrunde weil ich das auch so spannend fand aber das ist schon mal ein extra Thema.
01:11:48: Sie haben wir schon am Ende angekommen.
01:11:50: Da kommt eine klassische Frage, liebe Rosina was bedeuten für dich ganz persönlich Lachen, Witz und Humor?
01:11:57: Lachen witz und humor!
01:11:59: Also ich würde gerne den humor als eine unglaublich tolle menschliche Gabe bezeichnen die Perspektive wechseln zu können das heißt Ich kann eine Situation von ganz vielen verschiedenen Seiten betrachten.
01:12:13: dabei spielt auch nicht nur die Tragödie eine Rolle, sondern auch die Komödie.
01:12:17: Also das tragische und auch das humorvolle.
01:12:20: Und umor – das Wort umor heißt feuchte.
01:12:23: Das heißt also wir haben bei dem Humor die Bandbreite dass unsere Tränen entweder Vertrauer sich zeigen oder durchlachen.
01:12:33: Also es ist erstmal eine menschliche Gabe, die ich sehr hochschätze.
01:12:37: wenn jemand Witz hat, also Dinge eben aus verschiedenen Perspektiven zu sehen Und daraus eine Geschichte zu machen, finde ich großartig.
01:12:45: Ich habe leider kein gutes Witzgedächtnis aber ich höre immer sehr gerne gute Witze und das Lachen ist in der Tat eine menschliche Gabe die uns auszeichnet genau wie auch das echte Weinen was sich also sehr wichtig findet dass wir nicht nur eine Seite leben also die Tragödie sondern auch die Komödie in unserem Leben.
01:13:06: Deshalb halte ich Lachen für wichtig.
01:13:08: Voraussetzung ist für mich immer das Lächeln, dass jemand lächeln kann weil er was kapiert hat.
01:13:13: Also einfach nur lachen kann auch ein Symptom sein also ein Krankheitszeichen.
01:13:18: aber dem Lachen dem ein Lächel voraus geht weil jemand etwas kapiert hatte zum Beispiel eine Pferde Das finde ich was Großartiges!
01:13:26: Es wird zu wenig gelacht und deshalb find' ich das auch toll Dass du und deine Leute da auch weitermachen eben die Menschen zum Lachen zu bringen...lachen zu können weil das wirklich sehr, sehr heilsam ist.
01:13:39: Ja, schön!
01:13:40: Danke schön.
01:13:41: Gerne.
01:13:42: Liebe Rosina, hast du noch eine Botschaft für unsere Hörerinnen?
01:13:46: Vielleicht liegt dir noch was auf der Zungenspitze.
01:13:48: Du hast ja schon ganz viele tolle Sachen gesagt aber vielleicht gibt es ja etwas, wo das aus dem Mensch.
01:13:51: das würde ich gerne noch weitergeben.
01:13:53: Also dass was mich freuen würde wäre Menschen in den Bewegungskurs zu gewinnen die Lust haben Auf Lachen, aber eben auch auf total flexible Beweglichkeit.
01:14:05: Das würde mich freuen!
01:14:06: Ja das wird mich auch freuen.
01:14:09: Flexible Beweglichkeit.
01:14:10: Dass eben im Inn wie im Außen... ...das war einfach so.
01:14:13: aus dieser starren Haltung rauskommt, dieser Tunnelblick den viele Menschen haben, dass man viel beweglicher wird.
01:14:20: Das ist eine tolle Sache und da machst du so schöne Sachen für richtig großartig.
01:14:24: Zum Schluss lache ich immer gerne noch mit meinem Interviewpartner Partnerin.
01:14:28: Hast Du Lust mit mir noch ein bisschen zu lachen?
01:14:30: Einfach so?
01:14:31: Oh ja, das ist schön.
01:14:32: Dann lass uns einfach mal lachen!
01:14:36: Ja, wunderbar Sylvia, danke.
01:14:41: Ich freue mich sehr, dass wir dieses Gespräch hatten.
01:14:43: Es sind so tolle Aspekte dabei.
01:14:45: Vielen vielen Dank.
01:14:47: Gerne ich danke ganz herzlich.
01:14:49: Wunderbar alles Gute dir.
01:14:50: Dann wünsche ich dir noch einen schönen Tag.
01:14:52: Tschüss.
01:14:52: Ja wünsch' ich dir auch Sylvia Danke.
01:14:55: Tschüs.
01:14:59: Möchtest du von meinem Podcast durch dein Jahr begleitet werden?
01:15:04: Du kannst ihn kostenfrei abonnieren.
01:15:07: Und wenn du mehr über mich und meine Arbeit erfahren möchtest, findest du Infos auf meiner Internetseite www.lachjoga-silvia-rösler.de.
01:15:22: Silvia mit ii vorne hinten und Rösler mit oess.
01:15:29: Ich wünsche dir ein herzliches Heiter weiter und freue mich auf unser Wiederlachen!
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